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Auf zum Ende der Welt

Der Morgen hat uns diesmal leider mit Regen begrüßt und in einer Plastikplane eingewickelt mussten wir fast 30 Minuten auf kochendes Wasser warten, um dann im Auto statt am schönen Strand zu frühstücken. Als wir uns dann endlich aufraffen konnten hieß der erste Halt an diesem verregneten Tag die Purakanui Falls, ein schöner Wasserfall in den Catlins.

 

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Etwas unter Zeitdruck ging es von da aus weiter zu den Cathedral Caves. Diese kann man nur kurz vor, während und kurz nach Ebbe besuchen. Durch einen kurzen aber etwas steilen Weg durch den Regenwald erreicht man den traumhaften Strand an dem man die Cathedral Caves findet. Mittlerweile ist auch die Sonne aufgewacht und die dicken grauen Wolken wurden von einem strahlend blauen Himmel ersetzt.

 

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Auch wenn laut Plan eigentlich gerade Low Tide war und man gemütlich am Strand in die Caves hätte wandern sollen, war das Wasser bei unserer Ankunft immer noch so hoch, dass wir über die Felsen klettern mussten, um zur Höhle zu gelangen. Am Ende hieß es dann aber doch ab ins kühle Nass … Schuhe aus und im richtigen Moment in die Höhle flitzen.

 

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Mal abgesehen von unseren jetzt schon eiskalten Füßen war die Höhle einfach nur richtig cool. Man konnte quasi einmal durch gehen und kam auf der anderen Seite wieder raus. Noch dazu hatten wir hier unsere erste Begegnung mit einem Pinguin. Etwas scheu stand er am Rand der Höhle und musste sich den Blicken der Leute aussetzen.

 

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Am Ende der Höhle hatte man einen traumhaft schönen Blick, sodass unsere schon halb abgestorbenen Füße echt Nebensache waren.

 

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Wir mussten uns dann leider auch auf den Rückweg machen, da die Flut langsam wieder zurück kam. Unser Füße haben uns auch gedankt, als sie sich wieder zurück in warmen Socken und Schuhen aufwärmen konnten.

 

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Nachdem wir uns etwas aufgewärmt und gestärkt haben sind wir noch zu einem kleinen idyllischen See gefahren, den man über einen kurzen Walk erreicht hat. Anschließend haben wir uns dann auf dem Weg zu unserem nächsten Schlafplatz gemacht, ein freier Campingplatz in der Nähe vom südlichsten Punkt Neuseelands.

 

Nachdem wir uns dann nochmal gestärkt haben (ja hier wird viel gegessen und leider nicht immer das gesündeste), haben wir dort mit David, Jochen und Michel, die wir an den Cathedral Caves schon getroffen hatten, beim Lagerfeuer zusammen gesessen. Stockbrot gab es natürlich auch, in leicht abgewandelter Form und die Zubereitung war nicht ganz so einfach, aber sehr lecker. Zu späterer Stunde bekamen wir dann auch noch Besuch von ein paar Einheimischen, die etwas filmreif in einem Harry-Potter-ähnlichen Auto aus dem Nichts auftauchten und unserem kleinen Feuerchen nochmal richtig einheizten. Dem ein oder anderen war bei dem Anblick von dem gut angetrunkenen „Südstaatenhinterwäldler“ (wie Jochen ihn liebevoll bezeichnet hat) der quasi schon im Feuer stand und immer wieder nach „more wood!!!“ gebrüllt hat nicht ganz so wohl. Im Endeffekt waren die drei aber auf ihre Art und Weise ganz lustig und unterhaltsam

 

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Am nächsten Morgen waren wir erstmal damit beschäftigt den guten Tank (das Auto von Michel und Jochen) wieder in Gang zu bekommen. Wie auch schon bei unserem Karl, hat die Batterie gestreikt. Da aber keiner so genau wusste wie das mit dem Überbrücken geht (welches Kabel muss wo, zuerst, an welches Auto?) hat es eine Weile gedauert. Zum Glück, und so ist das in Neuseeland eigentlich meistens, kam ein einheimischer Treckerfahrer zur Hilfe, der Tank wieder in Gang brachte.

 

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Danach ging es mit den Jungs dann auf zum Ende der Welt … zum südlichsten Punkt Neuseelands, dem Slope Point. Kurz bei Campermate (die App, die hier wirklich überlebensnotwendig ist) gecheckt sind wir zu Fuß losmarschiert, um schon nach ein paar Minuten festzustellen, dass uns das nicht wirklich weit bringt. Nochmal die App und das Navi angeschmissen starteten wir den zweiten Versuch, diesmal aber mit dem Auto. An einem Weg, der von gefühlt metertiefen Schlaglöchern übersät war, mussten wir anhalten und von hier 3,8 km zu Fuß weiter. Etwas verwundert, dass wir wohl heute die einzigen sind, die den Slope Point besuchen, wurden wir dann einige Zeit später aufgeklärt, als von einem anderen Weg, die Autos an uns vorbeizogen und wir bemerkten, dass wir den falschen Weg gefahren und gegangen sind und man bis auf einen paar-minütigen-Weg bis an den Slope Point heranfahren kann. Naja ein bisschen Bewegung tut ja auch mal ganz gut. Der Slope Point war im Endeffekt nur ein Schild, aber ein sehr schöner Ausblick von hier.

 

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Nächster Programmpunkt für heute hieß Curios Bay. Natürlich erst nachdem wir uns gestärkt haben. In einem kleinen Unterstand gab es ungenießbare Tomatensuppe für Dani und Instantnudeln mit Thunfisch für mich.

 

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In der Curios Bay konnten wir dann mal wieder einen ganz coolen Ausblick genießen und sogar ein paar Delfine sehen bevor es weiter ging zum Höhepunkt des Tages …. der „versteinerte Wald“ … hört sich super an, war es aber nicht 😀 Mit großen Erwartungen haben wir den versteinerten Wald gesucht, gefunden haben wir ein paar Felsen mit Grünzeug. Wer oder was der versteinerte Wald sein soll ist uns bis heute ein Rätsel, für Aufklärungen sind wir offen…

 

 

 

 

Tati
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