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Melbourne – feels like home

1743 Tage nachdem ich Melbourne schweren Herzens verlassen und gehofft habe, dass ich irgendwann noch einmal wiederkommen werde, war es dann am Mittwoch endlich soweit. Um 22.50 ging der Flieger von Kuala Lumpur nach Australien. Ich war ganz schön aufgeregt, aber auch ziemlich übermüdet als wir um 8.00 Uhr morgens in Melbourne gelandet sind. Der erste Blick nach draußen war etwas enttäuschend … Regen. Davon hatten wir die letzten Tage auf Langkawi genug, zumindest Nachts ging dort gefühlt die Welt unter. So richtig getroffen hat es uns aber zum Glück nur einmal, nachdem wir an einem mega coolen Wasserfall waren. Auf dem Rückweg ist es dann, ohne Vorwarnung, auf uns niedergeprasselt … bzw niedergeschüttet, gegossen, oder das was danach noch kommt. Innerhalb weniger Sekunden waren wir bis auf die Unterhose nass. Man gut dass ich schon nass war, denn der Wasserfall war einfach zu verlockend, um nicht einmal rein zu springen. Umso mehr hat Dani sich geärgert, dass sie nicht auch ins Wasser gegangen ist.

 

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Naja zurück zu Melbourne. Wir sind dann mit dem Skybus vom Flughafen in die Stadt gefahren. Nur zum Vergleich der Skybus in Melbourne kostet für eine Person genau soviel wie das Taxi in Kuala Lumpur mit doppelter Strecke und 2 Personen. Hier weht also wieder ein anderer Wind … im wahrsten Sinne des Wortes, denn es ist wie man so schön sagt „Schweinekalt“ und ziemlich windy. Vor allem wenn man direkt aus Malaysia kommt, wo die Durchschnittstemperatur bei über 30 Grad liegt. Die kurze Hose kann dann wohl erstmal ganz tief nach unten in den Rucksack. Im Gegensatz zu Schal, dicken Jacken, bzw. was man so alles dabei hat (oder auch nicht…).

 

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Untergekommen sind wir im schönen South Melbourne, nur ein paar Straßen von meinem „alten Zuhause“ entfernt (das ich zugegebener Maßen nicht auf Anhieb wieder gefunden habe – Schuld ist einfach mein schlechter Orientierungssinn). Wir wohnen hier bei einem netten Pärchen in einer Airbnb Unterkunft mit Schlafzimmer und einem eigenen Bad. Die beiden sind super nett und mega bemüht, dass wir uns bei Ihnen wohlfühlen.

Am ersten Tag haben wir uns dann wie gesagt erstmal auf den Weg zu meinem alten Zuhause gemacht und sind von dort dann in die Innenstadt, das CBD gegangen. Mit völligem Entsetzen musste ich dabei feststellen, dass es meinen „Lieblingsmuffinmann“ von damals (von dem ich Dani schon die ganze Zeit vorgeschwärmt hab) nicht mehr gibt. Die Rettung folgte aber zum Glück ein paar Blocks weiter, als wir einen weiteren Laden der Kette entdeckten, wo der Muffin zwar nicht genauso lecker war, mich aber trotzdem erstmal sehr glücklich gemacht hat.

 

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In der Hoffnung, dass uns unsere Augen nicht im Gehen zu Fallen (wir hatten wegen dem Flug die ganze Nacht nicht geschlafen), haben wir uns gegen Abend dann noch auf die Suche nach einem Restaurant gemacht. Gelandet sind wir bei dem Griechen Stalactites und dank unseres tollen Mangrovenführers Peter wussten wir so auch wo der Name herkommt. Das Essen war super lecker und jedem zu empfehlen, der mal zufällig in Melbourne ist.

 

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Am Donnerstag haben wir dann „CBD-Erkundung die Zweite“ gemacht. Gestartet sind wir aber dieses Mal per Bike. Da die Trams in Melbourne ziemlich teuer sind haben wir eine günstigere Alternative für uns gefunden, die Melbourne Bike Share Stations. Man bezahlt 8$ die Woche und kann jeder Zeit mit dem Fahrrad von Station zu Station fahren, die überall in der Stadt verteilt sind. Einziger Nachteil ist, dass man alle 30 Minuten das Rad an einer Station „andocken“ muss. Da es aber wirklich viele davon gibt, eigentlich kein Problem. Wir sind dann per Bike erstmal zur South Warf am Yarra River gefahren. Dort haben wir einen kurzen halt im Outlet Shopping Center gemacht, um uns eigentlich noch einmal wetterfest zu machen. Ohne Erfolg sind wir dann aber weiter Richtung Stadtzentrum und haben ein paar kleine Gassen besucht in denen viele coole Cafés und Läden sind. Mit dem Free City Circle Tram ging es dann (etwas durchgefroren) einmal um den Stadtkern und anschließend sind wir dann wieder bei dem Griechen vom Vortag eingekehrt, bei dem es einfach zu lecker war.

 

Am Freitag haben uns endlich ein paar Sonnenstrahlen geweckt. Bestes Wetter für eine Fahrradtour zum Albert Park, der quasi bei uns um die Ecke und den Formel 1 Freunden sicher auch bekannt ist. Anschließend sind wir nach St. Kilda gefahren, einem der beliebtesten Stadtteile im Süden des CBDs. Hier befinden sich neben dem schönen St Kilda Beach auch viele Clubs, Bars und Cafés. Wir sind dort ein bisschen durch die Straßen gebummelt, haben uns gestärkt und bei einem Kaffee am Strand in der Sonne entspannt. Weiter ging es mit dem Rad am Strand entlang Richtung Norden und von dort noch einmal ins CBD. Die Stadt ist nachts echt schön beleuchtet und die vielen Straßenmusikanten geben der Stadt eine besondere Atmosphäre.

 

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Gestern haben wir den tollen Ausblick vom Shrine of Remeberence in South Melbourne auf die Stadt genossen. Per Bike ging es danach zum Queen Victoria Market. Bei schönstem Wetter und für die letzten Tage auch ziemlich milden Temperaturen sind wir über den Markt geschlendert und haben dort auch die ein oder andere Köstlichkeit probiert. Ganz in der Nähe haben wir dann die Lyon Street unter die Lupe genommen, eine Straße voller Restaurants, Bars und Cafés. Anschließend sind wir die Brunswickstreet im Stadtteil Fitzroy heruntergeschlendert. Eine ziemliche hippe Straße in der es einen Haufen cooler Läden gibt. Perfekt zum shoppen, stöbern und Kaffee trinken. Mit dem Rad ging es dann wieder zurück ins CBD, shoppen, Sushirolle 2go und dann ab nach Hause.

 

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Heute haben wir uns auf den Weg nach Brighton Beach gemacht zu den bekannten bunten Strand-Häuschen. Das erste Mal seit wir in Melbourne sind haben wir dafür den Tram genommen, da der Weg mit dem Rad einfach zu weit ist. Zumindest mit den Melbournefahrrädern. Brighton ist wirklich eine schöne Gegend im Südosten von Melbourne. Bei den Beachhäuschen tummeln sich zwar immer einige Touristen, aber der Strand dort ist wirklich schön. Das Wetter hat zum Glück auch wieder mitgespielt und so konnten wir in der Sonne am Strand langschlendern. Gegen Nachmittag haben wir uns dann wieder auf den Rückweg ins Stadtzentrum gemacht, haben uns, ja wir Deutschen sind einfach Gewohnheitstiere, erneut beim leckeren Griechen gestärkt. Um 18.30 sind wir dann noch zum Hillsong Gottesdienst im Athenaeum Theatre gegangen, natürlich ein muss in Australien, denn die Megachurch wurde hier in Australien gegründet und ist auf jedenfall ein Besuch wert.

 

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Next destination -> Am Mittwochabend geht es nach Neuseeland 🙂 …

Tati
2 Kommentare
  • Ente
    Antworten

    Also Tati, kein Wunder, dass der Muffin-Laden zumachen musste…seine Haupteinahmequelle war dann ja weg 😉
    Viel Spaß euch noch!

    25. September 2016 at 16:34
  • Nadine
    Antworten

    Neidiiiiiisch 😍😍
    Dann genießt noch den letzten Tag im alten zu Hause und dann einen guten Weiterflug und ganz viel Spass in Neuseeland!

    27. September 2016 at 5:07

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