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Naturally Langkawi

Vorgestern sind wir nach einer fast 4 stündigen Fahrt mit der Fähre auf Langkawi angekommen. Wer zur Seekrankheit neigt, dem ist diese Fahrt wohl eher nicht zu empfehlen. Das dämmerte uns bereits, kurz nach der Abfahrt als eine Tüte nach der nächsten ausgeteilt wurden . Es dauerte nicht allzu lange bis sich der ein oder andere dieser Tüte bediente oder fluchtartig den Sitz verließ. Ansonsten war die Fahrt relativ angenehm und kurz vor Langkawi hatte man eine tolle Sicht auf die Insel und deren Strände.

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Auf Langkawi angekommen mussten wir erstmal einen Mietwagenverleih finden. Nicht allzu schwer, da die Malayen dort aber nur sehr schlecht englisch sprachen, war die Verständigung nicht so ganz einfach. Am Ende hat es aber doch irgendwie geklappt (wir haben zwar keine Ahnung was genau wir da unterschrieben haben, aber … wird schon seine Richtigkeit haben). Dani durfte sich dann als erstes hinters Steuer und in den etwas gewöhnungsbedürftigen Verkehr der Malayen trauen. Man hat das Gefühl viel mehr Regeln als rote Ampeln (gibt es nur sehr wenige) gibt es hier nicht, aber den Weg zum Hotel haben wir trotzdem gut gemeistert. Erster Eindruck vom Hotel? … Joa, etwas einsam das Ganze :D. Da wir in den 3 1/2 Monaten ja sehr viel vorhaben und erleben wollen müssen wir auch einen kleinen Blick auf unseren Geldbeutel haben.
Im Hotelzimmer angekommen haben wir auch gleich zwei ungebetene Gäste entdeckt. 2 Geckos. Der liebe Hotelwirt kam aber gleich mit seinem Besen und hat den beiden den Weg nach draußen gezeigt.

Auf der Suche nach einem empfohlenen Restaurant von Tripadvisor sind wir irgendwie in einem 5 Sterne Resort gelandet, bei dem der Weg vom Eingang bis zur Rezeption gefühlt Kilometer gedauert hat. Schon während dem Gang zur Rezeption vermuteten wir, dass wir hier sicher kein Abendessen für den kleinen Preis bekommen. Das bestätigte sich als wir einen Blick auf das Menü werfen durften und mit der Ausrede `wir wollten nur mal auf die Karte gucken und melden uns, für wann wir einen Tisch reservieren wollen` sind wir dann auch schnell wieder abgedampft. Das zweite sich in der Nähe befindene Restaurant (viele gibt’s hier bei uns in der Gegend nicht) war eine Fish & Chips Strandbar in der wir uns dann niedergelassen haben. Sehr coole, einfache Location in der es richtig gutes und vor allem frisches und günstiges Essen gibt. Für umgerechnet 11 Euro haben wir uns dort satt gegessen und getrunken und sind dann zurück zum Hotel gefahren.

Das Frühstück in unserem Hotel ist für deutsche Verhältnisse… ja wie soll man sagen …. Einfach :D. Haben dann spontan ein früh-mittags-stop in der Strandbar eingelegt und noch einmal Fish & Chips gegessen.

 

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Danach ging es zum Kilim Karst Geoforest Park, dort hatten wir eine Mongroventour mit Peter gebucht (danke Svenja :-)!). Der großflächige Mongrovenwald auf Langkawi ist wirklich einzigartig. Wir haben von Peter gelernt warum gerade dieses Naturschauspiel so wichtig für die Erde ist. Was der Unterschied zwischen Stalakmit und Stalaktit ist, warum die Mangrovenbäume Knie- und Schnorchelwurzeln haben, die semipermeable Membran wirklich so wichtig ist und Bäume schlauer als Menschen sind. Das es Vegetarierfledermäuse gibt und einarmige Krebse. Wir durften die Fledermäuse in ihren Höhlen besuchen, eine sehr giftige Schlange bestaunen und den seltensten Vogel von Malaysia beobachten. Wir haben den kuriosesten Fisch gesehen, der seine Beute mit Wasser abspritzt, 400-Millionen-Jahre-alte Felsen berührt, unseren eigenen, ganz besonderen Baum via Planking gepflanzt und einen gefährlichen Stachelrochen gestreichelt … Ich brauche glaub ich nicht erwähnen, dass sich diese Tour für uns mehr als gelohnt hat und wir irre viel über die Natur- und Tierwelt, nicht nur auf Langkawi, gelernt haben.

 

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Den Schönen Tag ließen wir dann Abends auf dem Nightmarket ausklingen, danke Peter für den tollen Tipp. Hier haben wir uns sozusagen durch den ganzen Markt gefuttert. Es gab so viele leckere Dinge zu probieren, dass man gar nicht so recht wusste was man als erstes und als letztes essen soll und das für wirklich sehr sehr wenig Geld. Mit vollgepackten Tüten und vollen Bäuchen haben wir dann den Heimweg angetreten. Bevor wir unser Hotelzimmer betreten haben, mussten wir aber noch einen Punkt auf unserer To-Do-Liste abarbeiten … Eine Durianfrucht probieren … Auch als Stinkfrucht bekannt. Der penetrante Geruch hat uns die Autofahrt über schon begleitet und sollte uns auf keinen Fall ins Hotelzimmer folgen. Kein Wunder, dass das Mitführen von Durian hier in öffentlichen Verkehrsmitteln verboten ist. Begleitet von etwas Klebereis fand die Durian also im Auto das erste Mal den Weg in unsere Münder. Hm … Gewöhnungsbedürftig, irgendwie gar nicht so schlecht, oder doch? Der Nachgeschmack ist nicht ganz so prall, aber wirklich nicht schlecht, essbar! Der Geschmack soll eine Mischung aus Vanille, Knoblauch und Zwiebel sein. Außerdem darf man keinen Fruchtgeschmack erwarten. Empfohlen wird einem 3 mal eine Durian zu essen bevor man wirklich entscheiden kann, ob man die Durian mag oder eben hasst. 2 mal haben wir also noch vor uns, aber den ersten Test hat die von den Einheimischen auch als „Königsfrucht“ bezeichnete „Leckerei“ schon mal bestanden.

 

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Heute Nacht ist bei uns gefühlt die Welt untergegangen und da es heute morgen immernoch wie aus Eimern geschüttet hat, haben wir nicht vermutet heute allzuviel von Langkawi zu sehen. In einer Regenpause gegen Mittag haben wir uns dann mit unserem Mietwagen auf den Weg zu einem Restaurant gemacht. Nach dem Essen sah das Wetter dann zum Glück schon wieder ganz anders aus und wir konnten ein paar schöne Strände von Langkawi erkunden und uns im Meer „ein bisschen“ erfrischen.

 

Bei einem kleinen Zwischenstopp in einem Cafe haben wir nochmal neue Kräfte gesammelt (die Temperaturen hier machen einen echt ganz schön fertig) um uns dann auf den Weg zu einem schönen Wasserfall zu machen. Der Weg vom Parkplatz zum Wasserfall sollte nur 10 Minuten zu Fuß dauern, der hatte es aber in sich, denn die Straße war so steil dass man kaum darauf gehen konnte. Endlich angekommen hat sich die Mühe aber mal wieder gelohnt. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, eine Erfrischung hätte echt gut getan.

 

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Auf dem Rückweg haben wir noch eine schöne Bucht entdeckt, in der wir uns diesen wirlich traumhaften Sonnenuntergang angeguckt haben.

 

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Tati
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