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Von lebendigen Steinen und steilen Wegen…

 

Unsere Reise ging dann die Ostküste entlang Richtung Süden, auf der wir nicht nur wunderschöne Strände fanden, sondern auch die interessante Tierwelt Neuseelands ein bisschen besser kennenlernen durften.
Zuerst warfen wir aber noch einen Blick auf die Moeraki Boulders. Die kugelförmigen Steine liegen teilweise in Gruppen oder auch vereinzelt am Koekohe Beach. Schon beeindruckend was die Natur so alles zu bieten hat. Im dämmernden Licht hatte das ganze eine besondere Stimmung, auch wenn wir die Moeraki Boulders durch die Flut nicht vollständig bzw. einige von den Steinen gar nicht sehen konnten.
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Am nächsten Morgen ging es bei strahlend blauem Himmel und angenehmen Temperaturen zur Otago Peninsula, eine ca. 30 km lange und bis zu 12 km breite Halbinsel. Dort waren wir am Taiaroa Head und hatten einen schönen Blick auf den historischen Leuchtturm. Taiaroa Head ist der einzige Ort weltweit, wo die Northern Royal Albatrosse auch auf dem Festland zu beobachten sind.
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Gegen Abend sind wir dann zur Sandfly Bay gefahren, die nicht so heißt weil hier so viele Sandflies (dazu vielleicht an einer anderen Stelle mal mehr…) sind, sondern wegen dem fliegenden Sand, der stets wie ein feiner Nebel über dem Strand hängt. Zu dem etwas versteckten Strand kommt man an jeder Menge Schafe vorbei und über muss über ein paar steile Sanddünen, die einem gerade auf dem Rückweg den ein oder anderen Schweißtropfen abverlangen.
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Die Mühe lohnt sich, denn am Ende steht man an einem wunderschönen Strand. Wenn man dann auch noch so ein Glück hat wie wir, hat man den ganzen Strand für sich alleine … obwohl nicht ganz … denn die braunen Haufen, die wir anfänglich für Steine hielten entpuppten sich nach und nach als Seebären, teilweise riesengroße, die gemütlich und ungestört am Strand ein Nickerchen hielten.
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Auf dem Weg von der Sandfly Bay nach Dunedin haben wir dann den wohl bisher schönsten Sonnenuntergang gesehen. Die Farben des Himmels sind hier einfach so viel intensiver und schöner, dass man sich manchmal nicht vorstellen kann, dass das wirklich echt ist was man sieht.
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In Dunedin angekommen, war es schon stockdunkel. Die steilste Straße der Welt wollten wir uns aber trotzdem noch angucken, da wir am nächsten Tag schon weiter Richtung Süden fahren wollten.
Die maximale Steigung der knapp 350 Meter langen Baldwin Street beträgt 19,3°. Auf dem Weg nach oben haben wir ein paar Autos beobachtet, die nach ein paar Metern am Fuß der Straße aufgegeben haben und wieder umkehren mussten.
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Den nächsten Tag begannen wir mit einem wunderbaren Frühstück direkt am Meer.
Kann man besser in den Tag starten?
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Gut gestärkt ging es dann weiter Richtung Catlins, ein wirklich sehr schönes Gebiet, dass sich von Baclutha bis nach Invercargill ausbreitet. Im i-Site (Neuseeländische Touristeninformation) haben wir uns erst einmal über die Gegend und dessen Highlights informiert. Erster Stopp war der Nugget Point, ein Kap mit Leuchtturm am Nordende der Catlins, das von mehreren Felsen, den „Nuggets“ umgeben ist.
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Als nächstes Stand Jacks Blowhole auf unserem Plan. Ein 68 m breites, 55 m tiefes 144 m langes Felsloch, was ca. 200 m von Meer entfernt ist. Wenn man zur richtigen Zeit dort eintrifft kann man das Blowhole auch in Action sehen, da wir aber noch 4 Stunden bis zur Flut hätten warten müssen durften wir das Naturschauspiel leider nicht miterleben. Die Felsformation war aber trotzdem sehr beeindruckend und auch der Weg dorthin war sehr schön.
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So wie wir den Tag angefangen hatten, haben wir ihn auch beendet … an einem wunderschönen Strand. Diesmal mit Abendbrot und Regenbogen. So lässt sich das Leben wirklich ganz gut aushalten :-)!
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Tati
2 Kommentare
  • Gabi
    Antworten

    Beeindruckende Landschaften 😊
    Geniesst eure Zeit in diesem tollen Land. Wir freuen uns trotzdem schon sehr auf eure Rückkehr 😍
    Hel

    7. November 2016 at 17:25
  • Tine
    Antworten

    Hallo ihr beiden,
    wundervolle Fotos! Lasst euch vom Wetter nicht ärgern, hier ist es noch schlimmer…es schneit! Es ist total spannend, eure Abenteuer hier mitzuerleben. Noch ganz viel Spaß wünschen wir euch. Ich melde mich jetzt auch über den großen Teich ab. Morgen früh geht es an den Arsch der Welt nach El Paso. Passt weiterhin gut auf euch auf und mal wieder einen feuchten Hundeschmatz von Aisha.

    8. November 2016 at 9:48

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